Talent Management Guide: Teil 1
Attraktivität des Unternehmens als Arbeitgeber:
Wirkliche Talente vermehren sich nicht entsprechend den Anforderungen des Marktes. Wer bei Kandidaten auf der Suche nach den berühmten besten 5 bis 1 Prozent ist, trifft auf viele Wettbewerber, die die Situation ebenfalls aufmerksam beobachten und längst ihre Vorkehrungen getroffen haben. Ein TM, zugeschnitten auf die Business-Strategie des Unternehmens und die Erwartungen neuer und vorhandener qualifizierter Mitarbeiter, ist ein Vorteil.
Demographische Entwicklung:
Nach Schätzungen des Bundesbildungsministeriums (2008) werden in 6 Jahren 500.000 Akademiker in Deutschland fehlen. Zu den Konsequenzen daraus zählt das Aktivieren stiller Reserven im Haus. Damit sind nicht nur Ältere gemeint, sondern auch junge schlummernde Talente, die es zu entwickeln gilt.
Upgrading:
In einer Wissenswirtschaft nimmt die Zahl der Tätigkeiten, bei denen es auf Intelligenz ankommt, stetig zu. Auf Sicht sind Talente so zu organisieren, dass sich individuelle Kompetenzen zu Fähigkeiten des Unternehmens verdichten und vervielfältigen. Talent wird zum schwer kopierbaren Wettbewerbsvorsprung.

